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Embrace yourself

"'Love the Lord your God with all your heart and with all your soul and with all your mind.' This is the first and greatest commandment. And the second is like it: 'Love your neighbor as yourself.'" - Matthew 22: 37-39 NIV 

 

Have you ever really looked at this scripture excerpt? Loving God with all your heart, all your soul and all your mind is pretty straightforward, but to love your neighbor as you love yourself has an implicit important truth embedded in itself. To love your neighbor or others you must first love yourself! Otherwise, there is no love you could give those people around you. No matter if you"re a believer or not, this fact is true for all of us. The key to happiness, as well as to desirable, positive and uplifting relationships, first and most importantly lies within ourselves and depends on our attitudes. 

I know that especially as women we tend to constantly struggle with body image issues, not feeling comfortable in our own skin, as well as relentlessly trying to improve ourselves. This can take on all kinds of different shapes from loosing weight with agonizing diets, over starting healthier habits to getting cosmetical procedures (which is totally fine, but problematic if it never actually leads to happiness). In today"s society we are exposed to more pressure than ever to match current beauty ideals and to not accept any flaws. This of course also has a lot to do with social media, reality shows and the like, which make it easier than ever to compare oneself to others, ultimately often resulting in insecurities from within. 

The past weeks I had to do a lot of research on this subject due to having to prepare a presentation on normative beauty and plastic surgery for one of my university courses. During my research I ran by this amazing story of a woman from Australia called Taryn Brumfitt (whose story many of you have probably already heard of). She, like millions of other women had struggled with self-hate and constant worrying about her appearance for just about all of her life. After she had her 3rd child she actually wanted to undergo plastic surgery but than decided to participate in a body building contest instead. - The shocking result was that even with this perfect figure she didn't feel happy, which is why she finally ended this constant battle of striving towards perfection. Once she had let go, she posted a before and after photo on Facebook to encourage her friends and other women to embrace their bodies no matter which shape or size. This post, although not intended to do so, marked the starting point for her journey to becoming a spokeswoman for body positivity.

In the meantime she has created her own documentary, to help and encourage other women, and to improve this world, making it a better place for her daughter to grow up in.
Her documentary revolves around her travels across the world, during which she's having conversations with women of all ages, sizes and ethnicities on the street about their struggles with body shame. 

Seeing the trailer of this beautiful documentary, which evidently also involves so many negatives aspects and struggles in our society, nearly brought tears to my eyes because it is so real and omnipresent, which is why I couldn't resist to pass it on.

(Trailer below )

 

(German version)

"Er antwortete ihm: 'Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand.' Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: 'Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst'." - Matthäus 22: 37 - 39 NIV

 

Habt ihr euch jemals diesen Auszug aus der Bibel genauer angeschaut? Gott mit seinem ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele und seinem ganzen Denken/Verstand zu lieben scheint ja ziemlich deutlich in seiner Bedeutung zu sein, aber seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben enthält eine versteckte, aber umso wahrere Botschaft. Um seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben muss man zunächst erst ein mal sich selbst lieben!   Wenn man keine Liebe für sich selbst übrig hat, wie sollte man denn dann irgend jemand anderem Liebe schenken? Hierbei spielt es keine Rolle ob jemand gläubig ist oder nicht, diese Tatsache trifft auf uns alle zu. Der Schlüssel um glücklich zu sein und dementsprechend auch positive und bereichernde Beziehungen zu führen, liegt zunächst ganz und gar in uns selbst und unserer Einstellung.  

Ich weiß, dass wir ,speziell als Frauen, dazu tendieren ständig mit unserem gestörten Selbstbild, Unzufriedenheit mit uns selbst, besonders unserem Körper, zu kämpfen, sowie wir auch in einem ständigen Kampf hin zur angeblichen Perfektion feststecken. Dies nimmt natürlich ganz unterschiedliche Formen an, von qualhaften Diäten um Abzunehmen, bis hin zu Gedanken an,- oder Tatsächliches umsetzen von Schönheits-Ops oder Ähnlichem (wofür an sich natürlich nichts dagegen spricht, nur wird es problematisch wenn nichts von alldem uns zufrieden zu stellen scheint). In unserer heutigen Gesellschaft sind wir größerem Druck denn je ausgesetzt, den aktuellen Schönheitsidealen zu entsprechen und auf keinen Fall Schwächen oder Makel zu zeigen. Dies hat natürlich viel mit Social Media, Reality Shows und Co zu tun, die es einfacher denn je machen sich mit anderen zu vergleichen, was letztlich oftmals zu Unsicherheiten in uns selbst führt. 

Die letzten Wochen habe ich für eine Präsentation in einem meiner Uni-Kurse zum Thema Normative Beauty und Schönheits-Ops, sehr viel bezüglich diesem Thema recherchiert. 

Während meiner Recherche bin ich auf eine atemberaubende Geschichte von einer australischen Frau namens Taryn Brumfitt gestoßen (viele von euch haben vermutlich schon mal etwas über ihre Geschichte gehört).  Wie Millionen anderer Frauen, hat sie für den Großteil ihres Lebens mit ständiger Sorge wegen ihres Aussehens und Selbsthass gekämpft. Nachdem sie ihr drittes Kind bekam, dachte sie sogar daran sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen, entschied sich jedoch um und nahm anstatt dessen an einem Bodybuilding Wettbewerb teil. - Das Schockierende ist, selbst mit der perfekten Figur die sie sich während des Wettbewerbes erarbeitet hatte war sie nicht zufrieden. Daraufhin beschloss sie diesen stetigen Kampf ein für alle mal zu beenden und aufzuhören ständig perfekt sein zu wollen. Als sie losgelassen hatte, beschloss sie ein Vorher-Nachher-Foto auf Facebook zu posten, um ihre Freundinnen und andere Frauen zu motivieren ihre Körper so zu lieben wie sie sind, unabhängig welche Form oder welches Gewicht sie haben.

Dieser Post markierte den Startpunkt für ihren Weg eine offizielle Vertreterin für das Selbstliebe-Movement zu werden, obwohl sie dies nie beabsichtigt hatte.  

In der Zwischenzeit hat sie ihre eigene Dokumentation verfilmt, um anderen Frauen zu helfen und sie zu ermutigen und dabei möglicherweise die Welt in der ihre Tochter aufwachsen wird ein bisschen zu verbessern.

In ihrer Dokumentation bereist sie die Welt und spricht mit Frauen jeglichen Alters, jeglicher Hautfarbe und jeglichen Körpermaßes, über deren Kampf mit Body-Shaming.  

Als ich den wundervollen Trailer ihrer Dokumentation gesehen habe, die natürlich auch viele negative Aspekte unserer Gesellschaft darstellt, konnte ich wirklich kaum die Tränen zurückhalten, denn dieses Thema ist einfach so real und omnipräsent und betrifft uns alle. Darum konnte ich mich auch nicht zurückhalten und musste es mit anderen Menschen teilen.

(den Trailer habe ich unterhalb eingefügt)

What I intend to convey as the overall message of this blog entry, is that first of all, before anything else, we all should strive to learn and improve ourselves from within. I myself have gone through so many phases in my life when I hated my body and the way I looked. Speaking from experience I know that it can nearly destroy you and potentially rob all the happiness and joy in your life.

The big question hereby is: "WHY?!" - why would we do this to ourselves? And who even has the right to determine what is beautiful, fit, healthy, sexy, worth working towards or anything in the lines of fake ideals of perfection? We are all, each and every one of us, so uniquely beautiful as individuals! There is not one other you in this entire universe! You are a unique creation and nothing and no one could ever take that away from you! So just love and embrace who and what you are, We only have this one life, so why not use it and thereby be the happiest possible version of ourselves?

 

Was ich mit diesem Blogeintrag aussagen möchte ist, dass wir zunächst alle versuchen sollten, uns in unserem Inneren weiterzuentwickeln und zu verbessern. Ich selbst habe schon so viele Phasen in meinem Leben durchgemacht in denen ich meinen Körper, beziehungsweise mein Aussehen hasste und mich einfach nicht wohlgefühlt habe. Da ich aus Erfahrung spreche, weiß ich, wie sehr das einen fertig machen kann und im schlimmsten Fall all das Positive und Schöne im Leben überdecken kann. Die große Frage, die wir uns stellen müssen ist: "WARUM?!" - warum würden wir uns selbst so etwas antun? Und wer hat überhaupt das Recht dazu festzulegen was schön, gesund, sexy, erstrebenswert oder dem falschen Ideal der Perfektion entspricht? Wir sind alle, wirklich ALLE, in unserer eigenen Art und Weise, einzigartig schön! Es gibt niemanden auf dieser Welt der so ist wie man selbst, wir sind alle eine einzigartige Kreation und nichts und niemand kann uns das wegnehmen. Also liebt euch so wie ihr seid, nutzt dieses Nicht-Perfekt-Sein, das euch so Perfekt und individuell macht! Wir haben nur dieses eine Leben, also warum sollten wir dieses nicht nutzen und dabei noch die glücklichst-mögliche Version von uns selbst sein

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